Mitte Konzerte
Die Bremer Philharmoniker – Zwischen Harmonie und Chaos
Werke von Rossini, Rota, Maderna und Haydn, Fagott: Sophie Dervaux, Dirigent: Pawel Kapuła
- 19:30 Uhr
- Die Glocke
Liebeswirren, Täuschungen, Doppelmoral: Rossini entfacht in der quirligen Ouvertüre seiner Oper „La scala di seta“ ein temporeiches Feuerwerk. Das kann kaum einer temperamentvoller servieren als ein stilsicherer Dirigent wie Antonino Fogliani. Aufregend wird es in Bruno Madernas „Giardino religioso“. Hier gibt es keine festen Abläufe, Musikern und Dirigent entscheiden in Echtzeit, wohin die Reise geht. Klingt chaotisch, ist aber raffiniert gemacht! Das Ergebnis ist ein ganz besonderer Konzertmoment.
Nicht minder spannend ist Nino Rotas Fagottkonzert, gespielt von Sophie Dervaux (Foto), der Solofagottistin der Wiener Philharmoniker. Rota war viel mehr als „nur“ ein Filmmusik-Genie. Neben zehn Opern komponierte er zahlreiche andere Werke – und eben dieses charmante, lebensfrohe Konzert. Haydns vor Witz und Erfindungsreichtum nur so sprühende Symphonie „Mit dem Paukenschlag“ ist ein weiterer Höhepunkt eines Programms, das ebenso ungewöhnlich wie kurzweilig zu werden verspricht.
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