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Mai
16
16. Mai

Mitte Theater

Raub. Verladene Erinnerungen

ein dokumentarischer Leer-Raum von Melina Spieker und Jan Grosfeld


Raub. Verladene Erinnerungen
Foto: Jörg Landsberg

Auch 80 Jahre nach der Shoah gibt es noch viele verdrängte, vergessene, unter Verschluss gehaltene Geschichten: über Verlust und Vertreibung, Täterschaft und Mitläufertum, Opportunismus und Verantwortung. Aus dem Unrechtssystem der NS-Diktatur konnten Einzelne, Unternehmen und Institutionen Profit schlagen. Durch die „Arisierung“, die Vertreibung von Jüdinnen und Juden, haben sie sich bereichert.
In Bremen spielte die Hafen- und Transportwirtschaft eine zentrale Rolle beim Transport von geraubtem jüdischem Eigentum. Menschenmengen strömten zu Versteigerungen und Verkäufen unter anderem ins Weserstadion, um künftig in den Betten und Kissen der Vertriebenen und Ermordeten zu schlafen. In einer dokumentarischen Annäherung widmet sich das Projekt der Erinnerung an die vom Raub betroffenen Menschen und der Rückerstattung ihrer Geschichten. Welche verdrängten Überreste umgeben uns, welche Geschichte(n) erzählen sie?

Theater Bremen, Kleines Haus

Goetheplatz 1-3 • 28203 Bremen
T: 04 21 / 3 65 33 33
www.theater-bremen.de


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