Schwachhausen Vorträge
Wenn Eltern Hilfe brauchen, aber nicht wollen!
Wie spreche ich Angehörige auf Pflegebedürftigkeit an, ohne sie zu beleidigen oder zu enttäuschen?
- 18:30 Uhr
- Stadtteilfiliale Schwachhausen
Irgendwann kommt der Moment, dass Mutter und Vater nicht mehr so können, wie sie wollen. Es muss sich etwas ändern, aber was und wie? Darüber muss die Familie reden, nur wie findet man die richtigen Worte?
Die meisten Menschen möchten, solange es geht, in ihrem gewohnten Umfeld leben. Das ist häufig auch möglich. Man muss sich nur früh genug darum kümmern und die Veränderungen zulassen.
Gespräche zwischen erwachsenen Kindern und betagten Eltern können dann oft schwierig sein. Entweder kommen die Kinder nicht aus ihrer Kinderrolle heraus, machen höchstens Andeutungen und meiden jedes ernste Gespräch. Oder sie fangen unversehens an, die Eltern wie Kleinkinder zu behandeln. „Solche heiklen Themen muss man vorbereiten und auf der Erwachsenen-Ebene ansprechen“, sagt Jürgen Weemeyer, Dipl. Gerontologe bei vacances, mobiler Sozial- und Pflegedienst. „Auf Augenhöhe, mit Respekt und Verständnis füreinander.“ Er empfiehlt, in einer ruhigen Minute bei den Eltern vorzufühlen: „Wie stellt ihr euch euer weiteres Leben vor? Möchtet ihr hier wohnen bleiben? Und wenn ja, wollen wir eure Wohnung nicht gemeinsam ein bisschen besser ausstatten, was Licht, Heizung, Sanitäranlagen angeht, damit euch der Alltag leichter fällt?“ Über die eigenen Sorgen und Gedanken sprechen, gleichzeitig Hilfe oder Lösungsmöglichkeiten anbieten und damit Gedankenprozesse in Gang bringen, das sei wichtig, so der Experte.
Der Einlass beginnt um 18:20 Uhr.
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